Kino-Somatik: Zur Körperlichkeit und dessen Störung im Film

04.12. + 11.12. + 18.12.2013  / Psychiatrische Universitätsklinik Burghölzli ✺ Auch wenn es während der Dreharbeiten echte Körper waren, die sich vor der Kamera bewegten: die Figuren, die wir am Ende auf der Leinwand sehen, sind nur Schemen, Licht- und Schattenwesen. So zelebriert das Kino die Körper ihrer Stars, jedoch indem es diese Körper unentwegt verwandelt.…

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Signal / Störung / Angst: Angst und Angstörung im Film

15.5. / 22.5. / 29.5.2013 // Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Burghölzli) ✺ Bei Freud heisst es, Angst sei „die allgemein gangbare Münze, gegen welche alle Affektregungen eingetauscht werden können.“ Dieser zunächst erstaunliche Befund findet sich bestätigt in den Angststörungen, wenn Eindrücke beängstigend empfunden werden, die einst Lust verschafften, oder wenn die Angst gar frei zu flottieren und…

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Ausser sich: Persönlichkeitsstörung im/als Filmmusical

Mittwoch 28.11. / 5.12. / 12.12.2012 Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Burghölzli) Das Musical gilt neben dem Horrorfilm als das eskapistische und am wenigsten realistische Kinogenre überhaupt. Doch gerade die Exaltiertheit und die Überhöhung, wie sie für das Musical typisch sind, erlauben besonders gut die Darstellung von Zuständen, die sich ebenfalls jenseits der Norm befinden. Insbesondere der…

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Entfesselte Körper, extreme Bilder: Psychosomatik, Hysterie, Kino.

Mittwoch 9.5., 23.5., 30.5.2012; Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Burghölzli) Unter den psychischen Beschwerden, die sich direkt im Körper zeigen, ist die Hysterie – dieser älteste Begriff der Medizingeschichte – gewiss am berühmtesten. Zwar findet man die Krankheitsbezeichnung nicht mehr in heutigen Medizinbüchern, ihre Symptomatik aber figuriert unter anderen Namen weiter. Die Hysterie lebt – und dies…

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Affekt als Effekt: Affekte und ihre Störungen im Lichte der Filmtechnik

14.12.2011, 21.12.2011, 11.01.2012; Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Burghölzli) «Affekte neigen dazu, von einem ursprünglichen Inhalt auf verwandte Inhalte zu „irradieren“ oder sich sogar auf neue Inhalte zu „übertragen“» schreibt Eugen Bleuler.  Dass sich Affekte von neuen, scheinbar unlogischen Inhalten hervorgerufen werden können, beobachtet indes nicht nur der Psychiater bei den affektiven Störungen seiner Patienten. Auch der…

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