Schutzbauten: Matte paintings, glass shots und die Durchbrüche der Phantasie

Zeitschrift für Medienwissenschaft #17 (Oktober 2017), S. 16-30 /// Aufsatz als PDF > Abstract: Innerhalb des psychischen Apparats hat die Phantasie die Rolle eines «Mischwesens» inne. Zwischen Bewusstsein und Unbewusstem changierend, fungiert die Phantasie als Screen, welcher die psychischen Instanzen voneinander separiert und zugleich ineinander übergehen lässt. Darin entspricht das Mischwesen der Phantasie den filmischen…

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Bilder geben. Übertragungen zwischen Film und Psychiatrie.

in: Filmbulletin 2.16, S. 46-55 /// Die Psychiatrie ist ein Imaginationsraum. Sie lässt Bilder entstehen. Exzessiv. Denn nicht nur, dass Aussenstehende sich unweigerlich (und oftmals blühende) Vorstellungen davon machen, was wohl hinter den Mauern einer psychiatrischen Anstalt alles vor sich geht, auch die Institution selbst produziert laufend Bilder, Darstellungen jener Leiden, die sie zu behandeln…

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Affekt, Effekt, Defekt: Filmtechnik und/als Affektstörung

in: RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse 81 (2015), S. 78-104 < PDF Abstract: Der Affekt ist immer gestört. Dieser zeigt sich denn im Film besonders prägnant da, wo die Filmtechnik selbst aus den Fugen zu geraten scheint. Der vorliegende Aufsatz führt anhand von Ton- und Bild- Defekten bei Alfred Hitchcock, Sergio Leone und Michael Powell vor, wie das Kino…

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Bond Rerouted: 007 and the Internal Conflict in/of Digital Media

„Bond Rerouted: 007 and the Internal Conflict in/of Digital Media“ in: SPELL: Swiss Papers in English Language and Literature, 29, p. 51-63. < Aufsatz als PDF Abstract: While the James Bond that we know from the movies is equipped with almost superhuman qualities, the original character in Ian Fleming’s novels seems much more fragile. Being in constant…

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Abgrund der Oberfläche. The Real Eighties – Amerikanisches Kino 1980-1989.

[erschienen in: Filmbulletin 4.13 (Juni 2013), S. 12–21] «A Terrible Signal / Too Weak To Even Recognize / A Gentle Collapsing / The Removal Of The Insides» Talking Heads «…dazu tut Not, tapfer bei der Oberfläche, der Falte, der Haut stehen zu bleiben.» Friedrich Nietzsche «If you want to know all about Andy Warhol, just…

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Cela ne se voit pas. Wie man im Kino beobachten kann, was sich nicht zeigen lässt.

[…] Und doch wäre es grundfalsch, in dieser Mangelhaftigkeit der fotografischen Bilder, wie sie uns das Kino lehrt, nur einen Nachteil zu sehen. Stattdessen können im Gegenzug gerade jene Bilder, deren Leere besonders prägnant hervorsticht, in hohem Masse aussagekräftig werden. Auch dies zeigt uns das Kino: In Sidney Lumets The Verdict will der verkommene Rechtsanwalt…

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Hors champ. Vom psychoanalytischen Feld am Rand des Films

[…] Freud verkannte die Möglichkeiten des jungen Mediums Film in dem Masse, wie er sich um dessen Technik foutierte. Denn dem ersten Anschein zum Trotz ist das Nicht-plastische, das Abstrakte, mithin gar das Unsichtbare zentraler Bestandteil des visuellen Mediums Film, und dessen Technik immer schon mit eingeschrieben. Nicht nur, dass die bewegten Bilder auf der…

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Übernatürliche Farbe. Zu Technicolor und dessen Ästhetik.

… Der natürliche Eindruck ist nie natürlich. Doch das ist ohnehin die Aporie des Mediums: Statt Leben und Natur mimetisch wiederzugeben, wie dies Kalmus fordert, transformiert der Film sie zuallererst. Dies umso mehr, wo man in Farbe dreht. Schon der basale Aufbau der wuchtigen Technicolor-Kameras macht das klar: in ihr werden drei Filmstreifen gleichzeitig und durch…

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Rück-Sicht auf Darstellbarkeit. Zur Ästhetik und Aussagekraft der Rear Projection.

[erschienen in: Filmbulletin 2.13 (2013), S. 37–43.] Rear Projection, Rückprojektion oder auch Hintergrundprojektion – so nennt man in der Fachsprache des Films jenes alte Verfahren, um Aussenaufnahmen im Studio zu simulieren. Anstatt sich in der realen Natur zu bewegen, agieren die Schauspieler vor einer Leinwand, auf welche Landschaftsaufnahmen projiziert werden. Indem man nun die Akteure…

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Phantombilder, Glancelichter: Zur Fortführung des Kinos bei Christoph Girardet und Matthias Müller.

Continuous as the stars that shine And twinkle on the milky way, They stretched in never-ending line Along the margin of a bay: Ten thousand saw I at a glance William Wordsworth: «I wandered lonely as a cloud» «Les films avancent comme des trains, tu comprends ? Comme des trains dans la nuit», sagt François…

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There Are No Subbasements. Zur Oberflächlichkeit von Film, Erinnerung und Unbewusstem.

in: Ute Holl, Matthias Wittmann (Hg.): Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung. Zürich-Berlin: Diaphanes 2014, S. 181-198. ✺ Abstract: Auch wenn die Begriffe gerne verwechselt werden, sind »Unterbewusstsein«  und »Unbewusstes« doch eigentlich Gegensätze. Denn während »Unterbewusstsein« eine räumliche Hierarchie und mithin eine saubere Trennung von Bewusstsein und Verdrängtem impliziert, geht es dem Freudschen Begriff des Unbewussten gerade darum, eine derartige Separierungen…

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Jump Cut. Zur Chrono-Logik von Film und Psychoanalyse.

[…] Bereits die Technik des Films kombiniert Zeitdiktat und Überwindung von Zeit auf eigentümliche Weise: Damit auf der Leinwand kontinuierliche Bewegungen sichtbar werden, muss ein im Kino projizierter Film diskontinuierlich durch den Projektor bewegt werden. Zuständig dafür ist das Malteserkreuz, welches kontinuier­liche Bewegung in eine intermittierende übersetzt. Zudem darf der Transport des Filmstreifens von einem…

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Schnitttechnik des psychischen Apparats. Zu Francis Ford Coppolas «The Conversation».

in: Frenzel Ganz, Y; Fäh, M.: Cinépassion. Eine psychoanalytische Filmrevue. Giessen: Psychosozial Verlag 2010, S. 21-28. ✺ Abstract: Der Psychoanalytiker muss sich wie kein anderer darauf verstehen, das zu vernehmen, was zwischen den Zeilen gesagt wird. Entsprechend lohnt es sich auch für den Kino-Analytiker besonders auf das zu achten, was gleichsam zwischen den Zeilen der…

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