in: Ute Holl, Matthias Wittmann (Hg.): Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung. Zürich-Berlin: Diaphanes 2014, S. 181-198. ✺

Abstract: Auch wenn die Begriffe gerne verwechselt werden, sind »Unterbewusstsein«  und »Unbewusstes« doch eigentlich Gegensätze. Denn während »Unterbewusstsein« eine räumliche Hierarchie und mithin eine saubere Trennung von Bewusstsein und Verdrängtem impliziert, geht es dem Freudschen Begriff des Unbewussten gerade darum, eine derartige Separierungen fundamental in Frage zu stellen. Der Film freilich, der schon seinem Namen nach nichts anderes ist als eine Oberfläche, führt diese Verschränktheit von Bewusstem und Unbewusstem schlagend vor, ist doch im Kino die Wiederkehr des Verdrängten immer nur einen Schnitt weit entfernt. In Filmen wie Edward Dmytriks »Mirage« oder im Finale von Martin Scorseses »Gangs of New York« zeigt sich das filmische Medium als Erinnerungsfläche, auf der Unbewusstes und Wahrgenommenes aufeinanderstoßen, mit verblüffendem Effekt.

Auszug als PDF hier: 

Bildschirmfoto 2015-02-25 um 16.38.51

 

Den kompletten Aufsatz gibt es hier: https://www.diaphanes.net/buch/artikel/2803

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